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Hygiene-Konzept

Informieren Sie sich über das Hygiene-Konzept des SV Weingarten!


Hier findet Ihr den aktuellen Hallentrainingsplan 2019 20 für den Winter 19/20!


Indoor – TOX®PRESSOTECHNIK – Cup 2020 des SV Weingarten 1907 e.V.

Hallo liebe Sportfreunde,
die Jugendabteilung des SV Weingarten veranstaltet auch im Jahr 2020 ihren beliebten Indoor-Cup in der Großsporthalle beim Schulzentrum in Weingarten. Hierzu laden wir Euch ganz herzlich ein und freuen uns über Eure Anmeldung. Näheres: Einladung Indoor Cup 2020


CORDIAL CUP 2020

Im Frühjahr 2020 haben wir wieder – nun schon in der 7. Auflage –  die große Freude, die Qualifikationsturniere zum Cordial Cup 2020 in unserem schönen Lindenhofstadion auszutragen. Selbstverständlich bieten wir auch in der neuen Auflage ein buntes Rahmenprogramm und trockene Plätze im Festzelt an.

Der Cordial Cup ist das wohl bekannteste und größte Fußballturnier für die Altersklassen U11, U13, U15 und U15 Girls in Europa. Alles was Rang und Namen hat findet sich dort ein. Selbst aus den USA und aus Asien reisen ambitionierte Teams an.

Wir freuen uns sehr, die Qualifikationsturniere für das große Finalturnier ausrichten zu können. Wie in den vergangenen Jahren rechnen wir wieder mit einer großen Nachfrage und mit einer frühzeitigen Schließung der Teilnehmerfelder: Der Eingang der ersten Anmeldungen zeigt dies schon auf.

Unsere Turniere finden an folgenden Tagen statt:

U11-Qualifikation                          Samstag, 21. März 2020

 U13-Qualifikation                          Sonntag, 22. März 2020

 U15-Qualifikation                          Sonntag, 29. März 2020

 

Anmeldeformular Quali 2020

Quali 2020 SV Weingarten U 11

Quali 2020 SV Weingarten U13

Quali 2020 SV Weingarten U15


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Eschach kann über einen Punkt froh sein

Eschach kann über einen Punkt froh sein

TSV Eschach – SV Weingarten 1:1 (1:0). Tore: 1:0 Sebastian Sprenger (38.), 1:1 Dominik Delimar (64.) – Bes. Vork.: Weingartens Delimar verschießt Handelfmeter (49.), Gelb-Rote Karte für Michael Eitel (TSV, 89.) – Schiedsrichter: Wahl (Bad Wurzach) – Zuschauer: 180 – TSV: S. Kleb – Sauter (55. Zwerger), D. Sprenger, Eitel, Merz – Locher, Klausmann (75. B. Böning), L. Kleb, Elshani – Glaser (62. Rummler) – S. Sprenger – SVW: Danisan – Margreiter, Delimar, Böning, Endres – Theivendrarajah – Bleile, Onuoha, Vossler, Bachhofer (87. Sanowski) – Diana (73. Kraft).

Der TSV Eschach ist im Derby der Fußball-Landesliga gegen den SV Weingarten nicht über ein 1:1 hinausgekommen. Nach einer ganz schwachen zweiten Halbzeit konnten die Eschacher am Sonntag froh sein, im Duell mit einem hungrigen, aber am Ende vor dem Tor zu harmlosen SVW noch einen Punkt gerettet zu haben.

Mehr Siegeswillen zeigte der SV Weingarten (re. Fabio Diana) im Derby gegen den TSV Eschach (Michael Eitel). (Foto: Christian Metz)

Eine kurze Ansprache nach dem Schlusspfiff, dann lehnte sich ein sichtbar frustrierter Philipp Meißner an die Bande und blieb dort minutenlang regungslos hocken. „Ich werde nichts öffentlich über meine Spieler sagen“, meinte Eschachs Trainer. „Das klären wir alles intern.“ Warum der Trainer des TSV so angefressen war, brachte Weingartens Kapitän Dominik Delimar auf den Punkt: „Wir hatten hinten in der Defensive das Gefühl, die wollen gar nichts von uns.“ Ernsthafte Eschacher Versuche in Halbzeit zwei Richtung Weingartener Tor? Fehlanzeige. Klar: In Torjäger Max Bröhm und Ideengeber Manuel Ruess fehlten zwei zentrale Säulen im Offensivspiel des TSV. Dass aber zu Hause gegen Weingarten, alles andere als eine Landesliga-Großmacht, so gar nichts ging, muss den Eschachern die Sorgesfalten auf die Stirn treiben.

Halbzeit eins konnte der TSV immerhin noch offen gestalten – auch wenn Weingarten die erste Großchance hatte. Mit dem berechenbarsten aller SVW-Mittel: Ein langer Ball, den Mats Hummels auch nicht besser die Linie entlang geschlagen hätte, schickte Innenverteidiger Delimar Linksaußen Martin Bleile auf die Reise – Samuel Kleb im Eschacher Tor war aber auf dem Posten.

Auch der TSV hat einen Tempodribbler in seinen Reihen: In der achten Minute setzte sich Fabian Elshani rechts fein durch, brachte aber sein Zuspiel nicht an den Mann. Elshani hatte auch die erste echte Torchance für sein Team, als Weingartens Torwart Burak Danisan in der 29. Minute mal wieder ins Risiko – sprich: ins Dribbling – ging. Der Abschluss ging aber übers leere Tor. Ansonsten neutralisierten sich die beiden Mannschaften – die Partie war intensiv, aber arm an Torraumszenen. Bis zur 37. Minute: Da tauchte Eschachs Linus Kleb allein am rechten Flügel auf, konnte sogar noch „langer Pfosten“ ansagen und brachte die Kugel auch maßgerecht dorthin – Sebastian Sprenger platzierte den Ball unbedrängt ins lange Eck.

Ein Aufreger gleich zu Beginn brachte Halbzeit zwei auf Touren: Schiedsrichter Lukas Wahl hatte bei TSV-Innenverteidiger David Sprenger ein Handspiel gesehen und entschied auf Elfmeter. Weil Bleile mit dem letzten Strafstoß gescheitert war, nahm sich Delimar die Kugel – und schoss vorbei. „Da denkst Du nur: Sch…“, meinte Weingartens Kapitän – und ging doch selbst weiter voran. Sein Team war in Halbzeit zwei klar willensstärker und gewann die Oberhand – mit einem Freistoßtreffer durch die Mauer wetzte Delimar in der 64. Minute die Scharte wieder aus. Zu mehr reichte es aber nicht – dem SVW fehlt ein echter Torjäger.

„Die Jungs wollen wohl, dass ich zehn Jahre früher in die Kiste einfahre“, meinte Weingartens Trainer Thomas Lupfer kopfschüttelnd über den vergebenen Sieg. „Aber wir kommen Schritt für Schritt voran. Ich bin stolz auf die Mannschaft.“

Quelle: Schwäbische Zeitung, Christian Metz

SVW II mit neuem Hauptsponsor zur neuen Saison

too be a part of a wonderful Team

diese Woche war es soweit das Gebrüderpaar Hildmann aus Bad Saulgau besuchte die
2.Mannschaft unseres SVW. Der Geschäftsführer begrüsste die zwe iNeuen mit einem „Herzlich
willkommen, Ihr seid ein weiterer Mosaikstein in unserer grossen Familie“…. denn gemeinsam
stark ist nicht nur der Leitspruch des SVW, sondern auch der Beiden sympatischen Jungs.


Das Geschwisterpaar Emanuel & Dennis Hildmann FINANZDUO fungieren in der laufenden
Saison als Haupt-undTrikotsponsor unserer „zweiten“. Nach der persönlichen Vorstellung hatte
das FINANZDUO gleich eine Überraschung für Spieler und Trainer parat – ein nagelneuer
Trikotsatz mit dem Logo der Deutschen Vermögensberatung prangt nun auf der Brust unserer
Zweiten.

Die Trainer Nico & Steve, die für das SponsorenTreffen, das Training verschoben hatten
warteten doch noch mit einer kleinen Einheit auf. Ein Torwandschiessen stand bei lauem
Herbstwetter auf dem Programm, die Bestplatzierten erhielten im Gegenzug vom neuen
Sponsor Preise in Form von Taschen oder Sky Ticket Gutscheine. Das FINANZDUO schlug sich
auch in dieser Disziplin mit Bravour. Auch sie hatten als „alte“ gutausgebildete Jugendspieler
sichtlich ihren Spass und zeigten wie im Berufsleben ihre Motivation und Ehrgeiz.

 

Hier gehts zum Internetauftritt des FINANZDUO

Instagramm: hildmann_finanzduo


Eine SVW-Niederlage mit viel Diskussionsbedarf

Der SV Weingarten hat sein Heimspiel in der Fußball-Landesliga mit 0:3 gegen den FV Olympia Laupheim verloren. Die Weingartener hielten den Gegner lange Zeit mit einem starken Auftritt in Schach, gerieten kurz nach der Pause aber durch einen Distanzschuss über ihren Torwart hinweg in Rückstand und durch einen Platzverweis endgültig ins Hintertreffen.

Was haben wir in Corona-Zeiten in Sachen Fußball vermisst? Vieles – aber vor allem, dass es nach dem Spiel am Platz und im Clubheim Stoff zum Diskutieren gibt. Die Partie des SV Weingarten gegen die Olympia aus Laupheim bot dafür jede Menge Anlass. Zwar war die Partie fußballerisch nichts für Ästheten, trotzdem hatten die Zuschauer nachher eine Menge Redebedarf.

Zum Beispiel darüber, dass Laupheim als klarer Favorit lange Zeit überhaupt nicht zu seinem Spiel fand. Die Olympia hatte unter der Woche Oberligist Freiberg aus dem Pokal geworfen und mühte sich dann doch 45 Minuten vergeblich gegen den Corona-Gnade-Landesligisten Weingarten. Der hat um ein Gerüst von ein paar wenigen, erfahreneren Spielern wie Martin Bleile, Dominik Delimar und Deepan Theivendrarajah ein Team aus jungen Akteuren aus niederen Klassen aufgestellt – aber taktisch sichtbar bereits einiges bewirkt: Mit dem bissigen Anlaufen und dem sehr hohen Spiel des SVW kam Laupheim lange Zeit überhaupt nicht klar.

Ärgerlich: Per Elfmeter hätte Martin Bleile den SV Weingarten in Führung bringen können, scheiterte aber an Olympia-Torwart Alexander Aumann. (Foto: Christian Metz)

Weingarten hatte sogar die große Möglichkeit in Führung zu gehen. Nach einem Handspiel von Laupheims Lukas Mangold vergab Bleile einen Elfmeter – Laupheims Torwart Alexander Aumann ließ sich in der 20. Minute nicht verladen und hielt. Auf der anderen Seite des Feldes fehlte es im Laupheimer Spiel an Präzision, um sich bei eigenem Ballbesitz vom Druck des SVW frei zu kombinieren.

Auch die Weingartener versuchten es immer wieder, die Bälle nicht nur lang Richtung Bleile zu schlagen, sondern hinten heraus zu kombinieren. Eine solche Aktion wurde den Hausherren kurz nach der Pause zum Verhängnis. Sechser Theivendrarajah wurde aus der Viererkette heraus unsauber angespielt und konnte den Ball deshalb nicht behaupten. Laupheims Stephan Strähle antwortete mit einem Geistesblitz und hob den Ball über den weit vor seinem Tor platzierten Weingartener Keeper Burak Danisan hinweg zum 1:0 für die Gäste.

In der 67. Minute zog Schiedsrichter Alexander Nipp den Ärger der Weingartener auf sich. Nach einer abgepfiffenen Aktion trat Weingartens Saikou Drammeh verärgert gegen den Ball und traf den am Boden liegenden Laupheimer Dominik Ludwig. Drammeh realisierte seinen Fehler innerhalb von Sekundenbruchteilen und entschuldigte sich sofort. Aber Nipp blieb nichts anderes, als dem Stürmer die Rote Karte zu zeigen. Weitere Folge: An der Linie konnte SVW-Trainer Thomas Lupfer seine Emotionen nicht zügeln und sah erst Gelb und dann Gelb-Rot.

Die Weingartener versuchten es zwar, auch zu zehnt ihrem Spielstil treu zu bleiben und hatten über Bleile und Patrick Onuoha sogar noch zwei gute Aktionen. Unterm Strich war aber der Weg frei für den Laupheimer Sieg – zumal der SVW von der Bank nicht nachlegen konnte. Es war am Ende ausgerechnet der Ex-Weingartener David Stellmacher, die drei Punkte für Laupheim sicherte: Erst war er in der 77. Minute links zur Grundlinie durch und fand mit seiner Flanke Mathias Brinsa, der am langen Pfosten unbedrängt einköpfen konnte. Dann überwand Stellmacher selbst in der 87. Minute Burak Danisan mit einem Heber.

„Schade, dass meine Mannschaft nicht für ihren starken Auftritt belohnt wurde“, meinte Weingartens Trainer Thomas Lupfer nach der Partie. „Aber uns bringt das nicht aus dem Tritt. Es gilt weiter: Eigentlich wären wir letzte Saison in die Bezirksliga abgestiegen – jetzt haben wir 20 Vorbereitungsspiele, in denen sich die Mannschaft entwickeln kann.“

Quelle: Schwäbische Zeitung

Fünf Gegentore sind zu viel für Mietingen

In einer umkämpften Fußball-Landesliga-Partie hat der SV Mietingen zu Hause nur knapp gegen den SV Weingarten mit 4:5 (2:2) verloren. Die 400 Zuschauer sahen am Samstag offensivstarke Gäste und eine Heimmannschaft, die streckenweise zu ideenlos Fußball spielte.

„Wir haben in den richtigen Momenten Druck gemacht und so unsere Tore erzielt“, resümierte Thomas Lupfer, Trainer des SVW. Mit dem angriffslustigen und schnellen Spiel der Weingartener tat sich der SVM schwer und so erzielten die Gäste schon früh ihren ersten Treffer. Nach einem starken Pass in die Spitze kam Martin Bleile an den Ball und zog 15 Meter vor dem Tor ab – 0:1 (10.). Das Gegentor rüttelte die Heimmannschaft auf, die prompt zum Gegenschlag ausholte. Die starke Vorarbeit von Mietingens Robin Ertle ermöglichte Christian Glaser den Torschuss aus zwölf Metern zum 1:1 (13.).

Die bis dato ausgeglichene Partie entwickelte sich nun zugunsten des SVM. Bei Weingarten ging offensiv in dieser Phase hingegen nur wenig. Trotzdem dauerte es bis zur 34. Minute, ehe der SVM seine optische Überlegenheit in Tore ummünzen konnte. Eine Flanke von Daniel Bösch fand Noah Gnandt, der das Leder aus kurzer Distanz zum 2:1 über die Torlinie drückte. Die Gäste wurden hierdurch nun wieder wach, machten offensiv Druck und hatten schnell Erfolg. Nach einer Flanke von Weingartens Marcel Bachhofer kam Patrick Onuoha zehn Meter vor dem Mietinger Gehäuse an den Ball. Leichtfüßig tanzte der Stürmer SVM-Torwart Nico Wiemer aus und machte den 2:2-Ausgleichstreffer (41.). Mit diesem Zwischenstand gingen die Mannschaften in die Halbzeitpause.

Noah Gnandt (r.) traf zwar zur zwischenzeitlichen Mietinger Führung, am Ende siegte aber Weingarten (am Ball Deepan Theivendrarajah). Foto: Foto: Volker Strohmaier

Die Mietinger starteten nach dem Wiederanpfiff mit einem Paukenschlag in die zweite Halbzeit. Ein Schuss von Robin Ertle aus 13 Metern traf allerdings nur den Pfosten, der Nachschuss von Noah Gnandt wurde von SVW-Keeper Burak Danisan meisterhaft pariert (46.).

Nur eine Minute später traf ein Abschluss von Mietingens Ben Rodloff wieder das Aluminium. Der SVM war in dieser Phase ein weiteres Mal optisch überlegen und so war es überraschend, dass Weingarten in der 56. Spielminute ein weiteres Mal zuschlug. Nach einer blitzschnellen Kombination im Mittelfeld fand der Pass in die Spitze Martin Bleile, der aus 16 Metern eiskalt das 2:3 machte.

„Der Gegentreffer in der zweiten Halbzeit hat uns zurückgeworfen“, sagte SVM-Trainer Rafael Mayer. Die Mietinger spielten hiernach bis zur Schlussphase einen einfallslosen und zu braven Fußball. Der SVW verließ sich hingegen weiterhin auf seine Stärken in der Offensive und legte nach. Zunächst traf Marcel Bachhofer nach einem Aufbaufehler in der Mietinger Abwehr aus 25 Metern das Tor – 2:4 (65.). Als Mietingens Dominik Burry eine knappe Viertelstunde später Martin Bleile im Strafraum am Trikot zog, entschied Schiedsrichter Daniel Eßwein korrekterweise auf Elfmeter. Bleile trat an und machte mit seinem dritten Tor das 2:5 (79.).

Für viele schien das Spiel endgültig entschieden, doch es wurde noch mal spannend. Eine Flanke von der rechten Seite fand Mietingens Christian Glaser, der aus elf Metern zum 3:5 einnetzte (84.). Kurz vor Abpfiff schlug Glaser ein weiteres Mal zu. Sein Schuss aus sieben Metern saß, doch es blieb beim Endstand von 4:5 (90.).

Die Stimmung beim SV Weingarten war nach dem Sieg ausgelassen. „Das war eine Riesenleistung. Wir haben einen dominanten Fußball gespielt und uns nicht vom Gegner beeinflussen lassen“, so Thomas Lupfer. Im Gegensatz dazu war die Enttäuschung den Mietingern ins Gesicht geschrieben. „Das ist ein rabenschwarzer Tag. Zu Hause dürfen wir nie fünf Tore kriegen, uns hat heute der Glaube gefehlt“, so Rafael Mayer.

 

Quelle: Schwäbische Zeitung

In Unterzahl wäre mehr drin gewesen

Ein unglücklicher Ausflug des Torwarts und ein Stellungsfehler in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit – das war am Sonntag ausschlaggebend für die Niederlage des SV Weingarten gegen den SV Ochsenhausen. Mit dem Auftritt seiner jungen Mannschaft konnte Weingartens Trainer Thomas Lupfer eigentlich zufrieden sein. Doch am Ende blieb der SVW in der Fußball-Landesliga auch am zweiten Spieltag ohne Punkt und Tor.

„Ihr seid einer mehr, wisst ihr das eigentlich?“, rief Ochsenhausens Trainer Thomas Przibille in der zweiten Halbzeit. Seine Mannschaft machte in der Tat nicht den Eindruck, als sei sie in Überzahl. „Das war zu wenig“, gestand Przibille am Ende ohne Umschweife. „Vorne sind wir zum Teil kläglich gescheitert.“ Als sich beim SV Weingarten gut 20 Minuten vor dem Ende der eingewechselte Joshua Stoll am Oberschenkel verletzte und der SVW nicht mehr wechseln konnte, waren die Ochsenhausener sogar zwei Mann mehr auf dem Feld. „Aber selbst da haben wir uns schwergetan“, kritisierte Przibille. „Respekt an Weingarten, das haben sie nach der Roten Karte gut gemacht.“

Lupfer war daher trotz der Niederlage nicht total unzufrieden. „Ich kann meinen Jungs keinen Vorwurf machen“, meinte Weingartens Trainer. „Meine blutjunge Mannschaft hat in Unterzahl gut verteidigt.“ Nur nach vorne ging beim SVW zu wenig. „Da hat mir ein bisschen die Galligkeit gefehlt“, sagte Lupfer. „Und die Bälle kamen nicht ins letzte Drittel.“

Früh sprach am Sonntagnachmittag auf dem Kunstrasen alles für den SV Ochsenhausen. Nach einem langen Ball kam Weingartens Torwart Ruben Hilebrand aus seinem Strafraum heraus, sein Kopfball missglückte allerdings völlig, dann bekam er den Ball an die Hand – Schiedsrichter Philipp Schlegel zückte die Rote Karte. Weingartens Trainer Thomas Lupfer und Markus Giuliani nahmen Malte Häußler vom Feld, Valentin Ruhdorfer kam ins Tor – und parierte den Freistoß von Alexander Ziesel gleich stark. „Jetzt erst recht!“, sagte Deepan Theivendrarajah zu seinen Mitspielern.

Weingarten machte es in Unterzahl gut – Ochsenhausen fehlte dagegen Tempo und Bewegung. Ziesel vergab eine gute Chance im Eins-gegen-eins gegen Ruhdorfer. Der Torwart parierte auch stark, als Weingartens Christoph Vossler unbedrängt Ziesel den Ball auflegte. Beim Konter hatte Martin Bleile dann den einzigen Torschuss für den SVW. Den Nackenschlag für Weingarten gab es in der Nachspielzeit. Kapitän Thilo Denzel spielte den Ball klasse in den freien Raum – die SVW-Verteidiger standen in dieser Situation nicht gut und Konrad Licht traf zum 1:0 für die Gäste. „Wir haben halt kaum Landesliga-Erfahrung“, sagte Lupfer. Damit meinte er nicht explizit diese Szene – als Sinnbild galt sie dennoch.

Während Ochsenhausen in der zweiten Halbzeit durch Ziesel und Lukas Niepel die Vorentscheidung fahrlässig liegen ließ, hätte sich Weingarten durch guten Kampf sogar einen Punkt verdient gehabt. Doch vorne hielt der SVW keine Bälle, auf das Tor der Gäste kam so gut wie kein Ball.

 

Knappe Niederlage: Der SV Weingarten (li. Marcel Bachhofer) verlor sein Heimspiel auf dem Kunstrasen gegen den SV Ochsenhausen (re. Stefan Bek) mit 0:1. (Foto: Thorsten Kern)

Quelle: Schwäbische Zeitung


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