Weingarten vergibt Sieg in der ersten Hälfte

24.11.2018 – FC Lindenberg – SV Weingarten 0:0

Bild: dieser Freistoß von Kuba Jelonek (6) landete am rechten Torpfosten

In der 1. Halbzeit hätte Weingarten klar führen müssen. Doch zweimal vergaben Martin Bleile und David Stellmacher allein vor dem Lindenberger Gehäuse, ein weiteres Mal rettete der Pfosten bei einem Freistoß von Kuba Jelonek. In der zweiten Hälfte hatte die Gadek-Elf zwar weiterhin mehr Spielanteile, allerdings wurde das Spiel zusehends zerfahren. Einen Anteil daran hatte auch Schiedsrichter Ingo Grieser, der einige Male aus Weingartner Sicht umstrittene Entscheidungen traf. Auch die Hereinnahme von Edeljoker Flavio D´Ercole war dieses Mal nicht von Erfolg gekrönt.

SZ RV – Das Polster des Tabellenführers der Fußball-Bezirksliga schmilzt. Der SV Weingarten kam am abschließenden Spieltag der Hinrunde beim FC Lindenberg nicht über ein 0:0 hinaus. Der SV Beurenhat jetzt nur noch vier Punkte Rückstand auf den Führenden. Auch der Tabellendritte TSV Heimenkirch war erfolgreich.

Der Weingartener Trainer Thomas Gadek war nach dem mageren 0:0 beim FC Lindenberg restlos bedient. „Es ist zum Kotzen. Was wir an Chancen versemmelt haben, regt mich einfach auf.“ Der Tabellenführer startete gut, hatte laut Gadek vier oder fünf gute Möglichkeiten, in Führung zu gehen. „Aber wir schaffen es nicht, den Ball im Tor unterzubringen. So kann man kein Spiel gewinnen“. Gadek fehlte die Zielstrebigkeit, der absolute Wille: „Du musst immer 100 Prozent abliefern, ansonsten gibt’s nicht viel zu ernten.“

Der Tabellenzweite SV Beuren gewann beim SV Seibranz mit 2:1 und verkürzte den Abstand zum Spitzenreiter auf vier Punkte. Nach einem Dreier sah es zunächst allerdings nicht aus. Robin Scheerer brachte Seibranz mit 1:0 (14.) in Führung. Beuren wirkte danach ungewohnt unsicher, Seibranz verpasste es, das zweite Tor nachzulegen. Durch einen Handelfmeter von Chris Karrer kam Beuren zum 1:1 (35.). Bitter: Ein Eigentor von Pascal Pohl zum 1:2 aus Sicht von Seibranz nach einem Beurener Freistoß entschied die Partie. „Beuren war schlagbar“, ärgerte sich SVS-Trainer Thomas Hess.

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