Weingarten kämpft in Reute um den Klassenerhalt

23.06.2018 – SZ Weingarten – Der SV Weingarten hat am Sonntag die Chance, eine ziemlich verkorkste Landesliga-Saison zu retten. Gegen den Bezirksliga-Vizemeister FC Leutkirch muss der SVW in Reute (ab 15 Uhr) in der Relegation ran. Trainer Thomas Gadek kann dabei wieder auf den lange gesperrten Mittelfeldspieler Dumitru Muntean setzen.

„Wir freuen uns, dass wir diese Chance noch bekommen haben“, sagt SVW-Trainer Gadek. Weingarten sei zur Winterpause abgeschlagen gewesen; jetzt noch durch eine starke Rückrunde die Relegation erreicht zu haben, sei schon ein Erfolg. Natürlich will Gadek unbedingt in der Liga bleiben. Dass mit dem FC Leutkirch ein starker Gegner wartet, weiß er. Er hat den FCL in den zwei Relegationsspielen gegen den SV Ringschnait (2:1) und die Spfr Hundersingen (3:0) gesehen. „Das hat uns sehr imponiert“, sagt der SVW-Coach. Die Spielweise und die taktische Ausrichtung habe ihm gefallen.

Ausdrücklich lobt Gadek seinen Trainerkollegen Straub, dessen Handschrift in Leutkirch klar zu sehen sei. „Dass ist sicher nicht Glück zu verdanken, dass Leutkirch jetzt gegen uns um den Aufstieg spielt“, sagt Gadek. Ihm passt es deshalb sehr gut, dass die lange Sperre von Dumitru Muntean wegen einer Tätlichkeit ausgelaufen ist und der immens wichtige Mittelfeldspieler im entscheidenden Saisonspiel wieder mitwirken kann. Weiter fehlen werden allerdings ein paar Langzeitverletzte. So oder so: „Wir freuen uns sehr auf dieses Spiel“, sagt Gadek. Seine Mannschaft geht ausgeruht in die Partie, während Leutkirch die zwei schweren Relegationsspiele in den Knochen hat.

Für den FCL geht es am Sonntag um die Krönung der erfolgreichsten Saison der Vereinsgeschichte. „Alle sind fokussiert“, schildert Patrick Straub, der Trainer des FC Leutkirch, seinen Eindruck von den letzten Tagen vor dem großen Spiel. „Sonntag, Sonntag, Sonntag“, sei das, woran die Spieler denken würden. Jeder wisse, worum es in Reute gehe. Gleichzeitig fährt Straub die Erwartungen auch ein wenig herunter. Bloß nicht überhöhen, lautet die Devise. „Ganz normal trainiert“ habe die Mannschaft, „wie vor jedem Ligaspiel“.

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