SV Weingarten gewinnt Wanderpokal der VR Bank Ravensburg-Weingarten eG

17.02.2019 – Das Finale des diesjährigen Wintercups um den Wanderpokal der VR Bank Ravensburg-Weingarten eG war in diesem Jahr ein Lokalderby zwischen dem Gastgeber und dem Titelverteidiger FV Ravensburg II. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Nach Platzverweisen gegen Torhüter Marius Suta (rote Karte) und Metin Koc (gelb-rote Karte) spielte der Landesligist aus der Nachbarstadt lange Zeit in Überzahl, konnte gegen den aufopferungsvoll kämpfenden Bezirksligisten kein Kapital daraus schlagen. Nach einem 0:0 nach 90 Minuten musste das Elfmeterschießen entscheiden. David Stellmacher, der Marius Suta im Tor abgelöst hatte, wehrte 2 Elfmeter bravourös ab. Die Weingartener Schützen verwandelten souverän. Nach dem 4:2 i.E. durfte Kapitän Kuba Jelonek aus den Händen von 1. Vorstand Heinz Zörner den Wanderpokal in Empfang nehmen! Gratulation an das Trainergespann und die 1. Mannschaft!!!

 

Weingarten

Gastgeber SV Weingarten hat den 15. Weingartener Wintercup gewonnen. Die Mannschaft von Thomas Gadek besiegte im Finale trotz doppelter Unterzahl den Landesligisten FV Ravensburg II mit 4:2 nach Elfmeterschießen. Held des Finales war David Stellmacher, der sich nach der Notbremse von Torhüter Marius Suta ins Tor stellte, im Elfmeterschießen zwei Strafstöße parierte und den entscheidenden Elfer verwandelte. Damit geht der Pott, der 2018 von der Volksbank Ravensburg-Weingarten neu ausgelobt wurde, nach 2012 und 2015 zum dritten Mal an den Gastgeber.

Der Wintercup beim SV Weingarten hat schon wahrlich schlechteres Wetter gesehen. Sonne satt, dazu einen schnee- und eisfreien Kunstrasenplatz im Lindenhofstadion. Bedingungen, die jedem Trainer ein Lächeln ins Gesicht zauberten. Das Vorbereitungsturnier war wieder stark besetzt. Sechs Mannschaften, darunter die Landesligisten VfB Friedrichshafen und FV Ravensburg II, spielten in zwei Gruppen. Der VfB musste sich in Gruppe A mit den Bezirksligisten FC Rot-Weiß Salem und Gastgeber SV Weingarten auseinandersetzen, der FV II in Gruppe B mit dem Bezirksligisten VfL Brochenzell und dem A-Ligisten SV Bergatreute. Der Gruppensieger zog ins Endspiel ein.

Torreicher Start

Der SV Weingarten legte torreich los, fegte den südbadischen Bezirksligisten FC Rot-Weiß Salem gleich mal mit 8:1 vom Platz. Drei Tore von Flavio D’Ercole, zwei von Nils Kaut sowie je ein Treffer von Kuba Jelonek, Lukas Margreiter und Fabian Schmid ließen aufhorchen. Schwerer tat sich da schon der VfB Friedrichshafen, der in Bestbesetzung auf den FC Rot-Weiß Salem traf. Letztlich hieß es aber durch Tore von Harun Toprak, Sascha Hohmann, Damir Mirkovic und Joshua Merz standesgemäß 4:0. Das abschließende Spiel zwischen dem SV Weingarten und dem VfB Friedrichshafen sollte die Entscheidung bringen, wer ins Finale einzieht. Hier bot der Bezirksligist dem Landesligisten eindrucksvoll die Stirn. Das 1:0 für den SVW durch Flavio D’Ercole drehte der VfB durch Tore von Damir Mirkovic und Sebir Elezi zwar in eine 2:1-Führung. David Stellmachers 2:2 kurz vor Schluss bescherte dem Gasgeber aber Dank des besseren Torverhältnisses die Finalteilnahme.

In Gruppe B sicherte sich der FV Ravensburg II erwartungsgemäß die Endspielteilnahme. Zog sich der VfL Brochenzell mit einem 0:3 noch achtbar aus der Affäre, ging der SV Bergatreute gegen den FV II mit einem Dutzend Gegentore regelrecht unter. Mit 0:12 fiel der Klassenunterschied sehr deutlich aus. Dementsprechend ging es in der Partie zwischen dem VfL Brochenzell und dem SV Bergatreute nur um die Frage: Wer spielt um Platz drei? Diesen Vergleich gewann Bergatreute mit 2:1. Im Spiel um Platz drei zog der SV Bergatreute mit einer 0:14-Niederlage gegen den VfB Friedrichshafen erneut deutlich den Kürzeren. Das Spiel um Platz fünf entschied der FC Rot-Weiß Salem gegen den VfL Brochenzell mit 4:2 für sich.

Im Finale zwischen dem FV Ravensburg II und dem SV Weingarten war kein Klassenunterschied zu erkennen – auch nicht nach zwei Platzverweisen gegen Weingarten. Nach einer Notbremse kurz vor der Pause musste zunächst Torhüter Marius Suta vom Feld. Für ihn ging Feldspieler David Stellmacher zwischen die Pfosten und hielt seinen Kasten sauber. In Hälfte zwei dezimierte ein Platzverweis gegen Metin Koc den SVW weiter. „Wir konnten gegen acht Feldspieler keine einzige Torchance herausspielen“, ärgerte sich FV-Trainer Gerhard Grünhagel. „Wir waren viel zu passiv.“ Im Elfmeterschießen hielt Stellmacher zwei Strafstöße und verwandelte den entscheidenden sicher zum Turniersieg. „Wie wir dagegengehalten haben in Unterzahl, war schon beeindruckend“, freute sich SVW-Trainer Thomas Gadek.

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