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SVW II mit neuem Hauptsponsor zur neuen Saison

too be a part of a wonderful Team

diese Woche war es soweit das Gebrüderpaar Hildmann aus Bad Saulgau besuchte die
2.Mannschaft unseres SVW. Der Geschäftsführer begrüsste die zwe iNeuen mit einem „Herzlich
willkommen, Ihr seid ein weiterer Mosaikstein in unserer grossen Familie“…. denn gemeinsam
stark ist nicht nur der Leitspruch des SVW, sondern auch der Beiden sympatischen Jungs.


Das Geschwisterpaar Emanuel & Dennis Hildmann FINANZDUO fungieren in der laufenden
Saison als Haupt-undTrikotsponsor unserer „zweiten“. Nach der persönlichen Vorstellung hatte
das FINANZDUO gleich eine Überraschung für Spieler und Trainer parat – ein nagelneuer
Trikotsatz mit dem Logo der Deutschen Vermögensberatung prangt nun auf der Brust unserer
Zweiten.

Die Trainer Nico & Steve, die für das SponsorenTreffen, das Training verschoben hatten
warteten doch noch mit einer kleinen Einheit auf. Ein Torwandschiessen stand bei lauem
Herbstwetter auf dem Programm, die Bestplatzierten erhielten im Gegenzug vom neuen
Sponsor Preise in Form von Taschen oder Sky Ticket Gutscheine. Das FINANZDUO schlug sich
auch in dieser Disziplin mit Bravour. Auch sie hatten als „alte“ gutausgebildete Jugendspieler
sichtlich ihren Spass und zeigten wie im Berufsleben ihre Motivation und Ehrgeiz.

 

Hier gehts zum Internetauftritt des FINANZDUO

Instagramm: hildmann_finanzduo

Eine SVW-Niederlage mit viel Diskussionsbedarf

Der SV Weingarten hat sein Heimspiel in der Fußball-Landesliga mit 0:3 gegen den FV Olympia Laupheim verloren. Die Weingartener hielten den Gegner lange Zeit mit einem starken Auftritt in Schach, gerieten kurz nach der Pause aber durch einen Distanzschuss über ihren Torwart hinweg in Rückstand und durch einen Platzverweis endgültig ins Hintertreffen.

Was haben wir in Corona-Zeiten in Sachen Fußball vermisst? Vieles – aber vor allem, dass es nach dem Spiel am Platz und im Clubheim Stoff zum Diskutieren gibt. Die Partie des SV Weingarten gegen die Olympia aus Laupheim bot dafür jede Menge Anlass. Zwar war die Partie fußballerisch nichts für Ästheten, trotzdem hatten die Zuschauer nachher eine Menge Redebedarf.

Zum Beispiel darüber, dass Laupheim als klarer Favorit lange Zeit überhaupt nicht zu seinem Spiel fand. Die Olympia hatte unter der Woche Oberligist Freiberg aus dem Pokal geworfen und mühte sich dann doch 45 Minuten vergeblich gegen den Corona-Gnade-Landesligisten Weingarten. Der hat um ein Gerüst von ein paar wenigen, erfahreneren Spielern wie Martin Bleile, Dominik Delimar und Deepan Theivendrarajah ein Team aus jungen Akteuren aus niederen Klassen aufgestellt – aber taktisch sichtbar bereits einiges bewirkt: Mit dem bissigen Anlaufen und dem sehr hohen Spiel des SVW kam Laupheim lange Zeit überhaupt nicht klar.

Ärgerlich: Per Elfmeter hätte Martin Bleile den SV Weingarten in Führung bringen können, scheiterte aber an Olympia-Torwart Alexander Aumann. (Foto: Christian Metz)

Weingarten hatte sogar die große Möglichkeit in Führung zu gehen. Nach einem Handspiel von Laupheims Lukas Mangold vergab Bleile einen Elfmeter – Laupheims Torwart Alexander Aumann ließ sich in der 20. Minute nicht verladen und hielt. Auf der anderen Seite des Feldes fehlte es im Laupheimer Spiel an Präzision, um sich bei eigenem Ballbesitz vom Druck des SVW frei zu kombinieren.

Auch die Weingartener versuchten es immer wieder, die Bälle nicht nur lang Richtung Bleile zu schlagen, sondern hinten heraus zu kombinieren. Eine solche Aktion wurde den Hausherren kurz nach der Pause zum Verhängnis. Sechser Theivendrarajah wurde aus der Viererkette heraus unsauber angespielt und konnte den Ball deshalb nicht behaupten. Laupheims Stephan Strähle antwortete mit einem Geistesblitz und hob den Ball über den weit vor seinem Tor platzierten Weingartener Keeper Burak Danisan hinweg zum 1:0 für die Gäste.

In der 67. Minute zog Schiedsrichter Alexander Nipp den Ärger der Weingartener auf sich. Nach einer abgepfiffenen Aktion trat Weingartens Saikou Drammeh verärgert gegen den Ball und traf den am Boden liegenden Laupheimer Dominik Ludwig. Drammeh realisierte seinen Fehler innerhalb von Sekundenbruchteilen und entschuldigte sich sofort. Aber Nipp blieb nichts anderes, als dem Stürmer die Rote Karte zu zeigen. Weitere Folge: An der Linie konnte SVW-Trainer Thomas Lupfer seine Emotionen nicht zügeln und sah erst Gelb und dann Gelb-Rot.

Die Weingartener versuchten es zwar, auch zu zehnt ihrem Spielstil treu zu bleiben und hatten über Bleile und Patrick Onuoha sogar noch zwei gute Aktionen. Unterm Strich war aber der Weg frei für den Laupheimer Sieg – zumal der SVW von der Bank nicht nachlegen konnte. Es war am Ende ausgerechnet der Ex-Weingartener David Stellmacher, die drei Punkte für Laupheim sicherte: Erst war er in der 77. Minute links zur Grundlinie durch und fand mit seiner Flanke Mathias Brinsa, der am langen Pfosten unbedrängt einköpfen konnte. Dann überwand Stellmacher selbst in der 87. Minute Burak Danisan mit einem Heber.

„Schade, dass meine Mannschaft nicht für ihren starken Auftritt belohnt wurde“, meinte Weingartens Trainer Thomas Lupfer nach der Partie. „Aber uns bringt das nicht aus dem Tritt. Es gilt weiter: Eigentlich wären wir letzte Saison in die Bezirksliga abgestiegen – jetzt haben wir 20 Vorbereitungsspiele, in denen sich die Mannschaft entwickeln kann.“

Quelle: Schwäbische Zeitung

Fünf Gegentore sind zu viel für Mietingen

In einer umkämpften Fußball-Landesliga-Partie hat der SV Mietingen zu Hause nur knapp gegen den SV Weingarten mit 4:5 (2:2) verloren. Die 400 Zuschauer sahen am Samstag offensivstarke Gäste und eine Heimmannschaft, die streckenweise zu ideenlos Fußball spielte.

„Wir haben in den richtigen Momenten Druck gemacht und so unsere Tore erzielt“, resümierte Thomas Lupfer, Trainer des SVW. Mit dem angriffslustigen und schnellen Spiel der Weingartener tat sich der SVM schwer und so erzielten die Gäste schon früh ihren ersten Treffer. Nach einem starken Pass in die Spitze kam Martin Bleile an den Ball und zog 15 Meter vor dem Tor ab – 0:1 (10.). Das Gegentor rüttelte die Heimmannschaft auf, die prompt zum Gegenschlag ausholte. Die starke Vorarbeit von Mietingens Robin Ertle ermöglichte Christian Glaser den Torschuss aus zwölf Metern zum 1:1 (13.).

Die bis dato ausgeglichene Partie entwickelte sich nun zugunsten des SVM. Bei Weingarten ging offensiv in dieser Phase hingegen nur wenig. Trotzdem dauerte es bis zur 34. Minute, ehe der SVM seine optische Überlegenheit in Tore ummünzen konnte. Eine Flanke von Daniel Bösch fand Noah Gnandt, der das Leder aus kurzer Distanz zum 2:1 über die Torlinie drückte. Die Gäste wurden hierdurch nun wieder wach, machten offensiv Druck und hatten schnell Erfolg. Nach einer Flanke von Weingartens Marcel Bachhofer kam Patrick Onuoha zehn Meter vor dem Mietinger Gehäuse an den Ball. Leichtfüßig tanzte der Stürmer SVM-Torwart Nico Wiemer aus und machte den 2:2-Ausgleichstreffer (41.). Mit diesem Zwischenstand gingen die Mannschaften in die Halbzeitpause.

Noah Gnandt (r.) traf zwar zur zwischenzeitlichen Mietinger Führung, am Ende siegte aber Weingarten (am Ball Deepan Theivendrarajah). Foto: Foto: Volker Strohmaier

Die Mietinger starteten nach dem Wiederanpfiff mit einem Paukenschlag in die zweite Halbzeit. Ein Schuss von Robin Ertle aus 13 Metern traf allerdings nur den Pfosten, der Nachschuss von Noah Gnandt wurde von SVW-Keeper Burak Danisan meisterhaft pariert (46.).

Nur eine Minute später traf ein Abschluss von Mietingens Ben Rodloff wieder das Aluminium. Der SVM war in dieser Phase ein weiteres Mal optisch überlegen und so war es überraschend, dass Weingarten in der 56. Spielminute ein weiteres Mal zuschlug. Nach einer blitzschnellen Kombination im Mittelfeld fand der Pass in die Spitze Martin Bleile, der aus 16 Metern eiskalt das 2:3 machte.

„Der Gegentreffer in der zweiten Halbzeit hat uns zurückgeworfen“, sagte SVM-Trainer Rafael Mayer. Die Mietinger spielten hiernach bis zur Schlussphase einen einfallslosen und zu braven Fußball. Der SVW verließ sich hingegen weiterhin auf seine Stärken in der Offensive und legte nach. Zunächst traf Marcel Bachhofer nach einem Aufbaufehler in der Mietinger Abwehr aus 25 Metern das Tor – 2:4 (65.). Als Mietingens Dominik Burry eine knappe Viertelstunde später Martin Bleile im Strafraum am Trikot zog, entschied Schiedsrichter Daniel Eßwein korrekterweise auf Elfmeter. Bleile trat an und machte mit seinem dritten Tor das 2:5 (79.).

Für viele schien das Spiel endgültig entschieden, doch es wurde noch mal spannend. Eine Flanke von der rechten Seite fand Mietingens Christian Glaser, der aus elf Metern zum 3:5 einnetzte (84.). Kurz vor Abpfiff schlug Glaser ein weiteres Mal zu. Sein Schuss aus sieben Metern saß, doch es blieb beim Endstand von 4:5 (90.).

Die Stimmung beim SV Weingarten war nach dem Sieg ausgelassen. „Das war eine Riesenleistung. Wir haben einen dominanten Fußball gespielt und uns nicht vom Gegner beeinflussen lassen“, so Thomas Lupfer. Im Gegensatz dazu war die Enttäuschung den Mietingern ins Gesicht geschrieben. „Das ist ein rabenschwarzer Tag. Zu Hause dürfen wir nie fünf Tore kriegen, uns hat heute der Glaube gefehlt“, so Rafael Mayer.

 

Quelle: Schwäbische Zeitung

In Unterzahl wäre mehr drin gewesen

Ein unglücklicher Ausflug des Torwarts und ein Stellungsfehler in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit – das war am Sonntag ausschlaggebend für die Niederlage des SV Weingarten gegen den SV Ochsenhausen. Mit dem Auftritt seiner jungen Mannschaft konnte Weingartens Trainer Thomas Lupfer eigentlich zufrieden sein. Doch am Ende blieb der SVW in der Fußball-Landesliga auch am zweiten Spieltag ohne Punkt und Tor.

„Ihr seid einer mehr, wisst ihr das eigentlich?“, rief Ochsenhausens Trainer Thomas Przibille in der zweiten Halbzeit. Seine Mannschaft machte in der Tat nicht den Eindruck, als sei sie in Überzahl. „Das war zu wenig“, gestand Przibille am Ende ohne Umschweife. „Vorne sind wir zum Teil kläglich gescheitert.“ Als sich beim SV Weingarten gut 20 Minuten vor dem Ende der eingewechselte Joshua Stoll am Oberschenkel verletzte und der SVW nicht mehr wechseln konnte, waren die Ochsenhausener sogar zwei Mann mehr auf dem Feld. „Aber selbst da haben wir uns schwergetan“, kritisierte Przibille. „Respekt an Weingarten, das haben sie nach der Roten Karte gut gemacht.“

Lupfer war daher trotz der Niederlage nicht total unzufrieden. „Ich kann meinen Jungs keinen Vorwurf machen“, meinte Weingartens Trainer. „Meine blutjunge Mannschaft hat in Unterzahl gut verteidigt.“ Nur nach vorne ging beim SVW zu wenig. „Da hat mir ein bisschen die Galligkeit gefehlt“, sagte Lupfer. „Und die Bälle kamen nicht ins letzte Drittel.“

Früh sprach am Sonntagnachmittag auf dem Kunstrasen alles für den SV Ochsenhausen. Nach einem langen Ball kam Weingartens Torwart Ruben Hilebrand aus seinem Strafraum heraus, sein Kopfball missglückte allerdings völlig, dann bekam er den Ball an die Hand – Schiedsrichter Philipp Schlegel zückte die Rote Karte. Weingartens Trainer Thomas Lupfer und Markus Giuliani nahmen Malte Häußler vom Feld, Valentin Ruhdorfer kam ins Tor – und parierte den Freistoß von Alexander Ziesel gleich stark. „Jetzt erst recht!“, sagte Deepan Theivendrarajah zu seinen Mitspielern.

Weingarten machte es in Unterzahl gut – Ochsenhausen fehlte dagegen Tempo und Bewegung. Ziesel vergab eine gute Chance im Eins-gegen-eins gegen Ruhdorfer. Der Torwart parierte auch stark, als Weingartens Christoph Vossler unbedrängt Ziesel den Ball auflegte. Beim Konter hatte Martin Bleile dann den einzigen Torschuss für den SVW. Den Nackenschlag für Weingarten gab es in der Nachspielzeit. Kapitän Thilo Denzel spielte den Ball klasse in den freien Raum – die SVW-Verteidiger standen in dieser Situation nicht gut und Konrad Licht traf zum 1:0 für die Gäste. „Wir haben halt kaum Landesliga-Erfahrung“, sagte Lupfer. Damit meinte er nicht explizit diese Szene – als Sinnbild galt sie dennoch.

Während Ochsenhausen in der zweiten Halbzeit durch Ziesel und Lukas Niepel die Vorentscheidung fahrlässig liegen ließ, hätte sich Weingarten durch guten Kampf sogar einen Punkt verdient gehabt. Doch vorne hielt der SVW keine Bälle, auf das Tor der Gäste kam so gut wie kein Ball.

 

Knappe Niederlage: Der SV Weingarten (li. Marcel Bachhofer) verlor sein Heimspiel auf dem Kunstrasen gegen den SV Ochsenhausen (re. Stefan Bek) mit 0:1. (Foto: Thorsten Kern)

Quelle: Schwäbische Zeitung

Der SV Weingarten hat viel Qualität verloren

Beim Fußball-Landesligisten will eine junge Mannschaft den Klassenerhalt schaffen – Los geht es gegen Biberach

 

MERT CIPAN (FOTO: Rolf Schultes)

Weingarten – Ralf Wetzel ist Realist: „Wenn wir in dieser Saison den Klassenerhalt schaffen, wäre das großartig.“ Niemand braucht den Sportlichen Leiter des SV Weingarten extra darauf hinzuweisen: In der vergangenen Saison war der SVW mit zwei Siegen und drei Unentschieden auf klarem Kurs Richtung Bezirksliga. Die Corona-Krise sorgte letztlich für ein weiteres Jahr in der Landesliga. Jetzt hat die Mannschaft zudem weiter an Qualität verloren.

Ein Defensivtalent wie Francisco Afonso an die SG Baienfurt abgeben zu müssen, ist ein harter Schlag. Und man kann es drehen und wenden, wie man will: Qualität hatten Dumitru Muntean (zum SV Vogt) und Florin Muresan (zurück nach Rumänien) im Überfluss, auch wenn diese Qualität viel zu selten zum Tragen kam. Mit dem Weggang der beiden ist das Experiment mit Spielern aus höheren Klassen in Rumänien beim SVW beendet. Wetzel sieht da ganz pragmatisch das Positive: „Ab jetzt wird der SV Weingarten auf jeden Fall in der Fairnesstabelle nach oben klettern.“ Vor allem Muntean hatte mit langen Sperren nach Platzverweisen den Vereinsverantwortlichen den Schweiß auf die Stirn getrieben.Die Weingartener tun sich momentan sehr schwer, qualitativ adäquaten Ersatz ins Lindenhofstadion zu holen. Saikou Drammeh ist der „Toptransfer“ – er hat immerhin schon in der Landesliga beim FV Ravensburg II gespielt. Aber sonst sind es durchweg Perspektivspieler aus unteren Ligen, die sich jetzt beim SVW versuchen. Ein Großteil der Zugänge kam über Kontakte von Co-Trainer Christian Müller aus Oberzell. „Wir sind in einem Umbruch“, sagt Wetzel. „Unsere Ziele sind es erst einmal, Kameradschaft, Teamgeist und das Kollektiv zu stärken.“

Wetzel sieht die Mannschaft in diesem Bereich auf einem guten Weg: „Die Jungs haben im Pokal gegen den FV Ravensburg zwar ein 0:9 kassiert, aber sie haben sich zu keinem Zeitpunkt aufgegeben.“ Neben dem Oberligisten im Pokal hat sich der SVW für die Vorbereitungsspiele allesamt Bezirksligisten als Gegner ausgesucht – ganz bewusst keine Mannschaften aus höheren Ligen: „Die Spieler sollten sich keine Klatschen abholen, sondern konzentriert das umsetzen, was die Trainer mit ihnen einüben“, meint der Sportliche Leiter. „Sie sind zwar hin und wieder in einen Konter gelaufen – aber unterm Strich hat das schon sehr ordentlich funktioniert.“

Im Idealfall wächst um einen Stamm erfahrener Spieler wie Martin Bleile, Deepan Theivendrarajah, Mert Cipan und Tunc Albayrak herum ein neues Team mit jungen, hungrigen Talenten. Insbesondere Hadi Tfaily und Dorian Bardhi hat Wetzel dabei im Auge – die beiden kommen aus der eigenen A-Jugend: „Sie machen ihre Sache sehr gut.“ Ob das für die Landesliga reicht? „Die Chance ist begrenzt“, weiß Wetzel angesichts des verschärften Abstiegs. „Aber sie ist da. Unser Ziel muss es einfach sein, in der Hinrunde möglichst viele Punkte zu sammeln.“

Da ist der Samstag eine echte Standortbestimmung: Die Weingartener müssen um 15.30 Uhr beim FV Biberach ran – der Vorjahresdritte ist einer der Meisterschaftsfavoriten.

Zugänge: Bachhofer, Vossler, Malte Häußler, Stoll, Hildebrand (alle SV Oberzell), Bardhi, Tfaily (eigene Jugend), Wagner (SG Waldburg/Grünkraut), Soyudogru, Drammeh (FV Ravensburg), Lupfer (TSV Berg). – Abgänge: Weisser (SG Kirchheim), Stroe (TSV Opfenbach), Schmid (SV Reute), Kale (SV Mochenwangen), Muntean (SV Vogt), Muresan (Rumänien), Afonso (SG Baienfurt), Biesenberger (TSV Bodnegg).

Quelle: Fupa.net

Trotz 9:0 – Erst die zweite Halbzeit stellt Ravensburgs Trainer zufrieden

Das Spiel hat den einseitigen Verlauf genommen, der zu erwarten war. 9:0 gewann der Fußball-Oberligist FV Ravensburg am Mittwoch in der ersten Runde des Verbandspokals beim Landesligisten SV Weingarten. Doch mit dem Auftritt in der ersten Halbzeit war Ravensburgs Trainer Steffen Wohlfarth überhaupt nicht einverstanden. Weingartens Trainer Thomas Lupfer lobte trotz der klaren Niederlage die Moral seiner jungen Mannschaft.

Wie zuletzt der FV Ravensburg beim Pokal-Viertelfinale der vergangenen Saison sowie dem Testspiel der Frauen-Bundesligisten Freiburg und Bayern München musste auch der SV Weingarten einen großen Aufwand betreiben. Vor dem Stadion waren vier Stehtische aufgebaut, an denen die Besucher ihre Daten hinterlegen mussten. Überall gab es Abstandsmarkierungen, Absperrungen und Hinweise. Es ist eben derzeit nichts normal, auch wenn der Amateurfußball mit viel Aufwand einen Weg zu einer gewissen Normalität sucht.

Das gefällt nicht jedem. „Sowas geht gar nicht“, kommentierte ein Leser bei schwäbische.de. „Schulkinder sollen Abstand halten und dann dürfen 400 Leute in ein Stadion. Wo bleibt da das Landratsamt und unterbindet so was?“ Die Weingartener Helfer waren am Mittwochabend allerdings sehr aufmerksam. An der Seitenlinie waren verschiedene Zonen abgesperrt, zwischen den Zonen durfte nicht gewechselt werden. Zudem wurde innerhalb der Zonen auch darauf geachtet, dass die Zuschauer nicht zu nah nebeneinander sitzen.

Auf dem Platz musste natürlich kein Abstand gehalten werden, auch wenn der FV teilweise viel Platz hatte. Speziell bei Eckbällen hatte der SVW große Probleme. Die ersten beiden Ravensburger Tore fielen aus identischen Situationen: Eckball Burhan Soyudogru, Weingarten wehrte zweimal zu kurz ab, zweimal kam Felix Schäch an den Ball und traf aus knapp 20 Metern. Daniel Schachtschneider erhöhte per Elfmeter – Torwart Lukas Wagner hatte Samuel Boneberger gefoult – auf 3:0, ehe nach einer weiteren Ecke von Soyudogru zunächst Schachtschneider den Ball an die Latte köpfte und Felix Hörger das 4:0 erzielte. Dennoch war FV-Trainer Steffen Wohlfarth nicht immer zufrieden im Verlauf der ersten Halbzeit. „Mehr Bewegung, ihr steht alle auf einer Linie“, rief er zwischendurch aufs Feld. Auch nach dem Spiel ärgerte ihn der Auftritt in den ersten 45 Minuten noch. „Die erste Halbzeit war trotz des 4:0 eine Katastrophe“, meinte Wohlfarth. „Da ist uns wenig eingefallen.“

An der Weingartener Bank war Co-Trainer Markus Giuliani sehr aktiv. Auch die SVW-Spieler liefen viel. Beinahe wären ihnen der Ehrentreffer gelungen. Nach einem schönen Spielzug etwa eine Viertelstunde vor dem Ende traf Patrick Onuha – allerdings aus Abseitsposition. Und als sich Saikou Drammeh auf der rechten Seite durchsetzte, wehrte Ravensburgs neuer Torwart Daniel Geiselhart den Schuss von Sinan Birinci stark ab. In der zweiten Halbzeit war ansonsten der FV aber klar überlegen. „Da haben wir ein paar schöne Tore gemacht“, sagte Wohlfarth. Pascal Maier nach einem kurz ausgeführten Eckball von Soyudogru und Jona Boneberger vom Elfmeterpunkt erhöhten schnell auf 6:0. Felix Böning unterlief vier Minuten vor Schluss ein Eigentor aus 20 Metern. Dann kombinierte sich der FV stark in den Strafraum, Jona Boneberger traf zum 8:0. Den Schlusspunkt setzte Nicolai Placzek. Der neue Innenverteidiger des FV nahm den Ball aus 25 Metern direkt. „Der Auftritt hat mir trotzdem gefallen“, meinte SVW-Trainer Thomas Lupfer. „Sie haben Moral und Charakter gezeigt, aber wir haben noch viel zu tun.“

Felix Schäch schoss die ersten beiden Treffer beim 9:0-Sieg des FV Ravensburg gegen den SV Weingarten (re. David Endres). (Foto: Rolf Schultes)

 

Quelle: Schwäbsiche Zeitung

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