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Fünf Gegentore sind zu viel für Mietingen

In einer umkämpften Fußball-Landesliga-Partie hat der SV Mietingen zu Hause nur knapp gegen den SV Weingarten mit 4:5 (2:2) verloren. Die 400 Zuschauer sahen am Samstag offensivstarke Gäste und eine Heimmannschaft, die streckenweise zu ideenlos Fußball spielte.

„Wir haben in den richtigen Momenten Druck gemacht und so unsere Tore erzielt“, resümierte Thomas Lupfer, Trainer des SVW. Mit dem angriffslustigen und schnellen Spiel der Weingartener tat sich der SVM schwer und so erzielten die Gäste schon früh ihren ersten Treffer. Nach einem starken Pass in die Spitze kam Martin Bleile an den Ball und zog 15 Meter vor dem Tor ab – 0:1 (10.). Das Gegentor rüttelte die Heimmannschaft auf, die prompt zum Gegenschlag ausholte. Die starke Vorarbeit von Mietingens Robin Ertle ermöglichte Christian Glaser den Torschuss aus zwölf Metern zum 1:1 (13.).

Die bis dato ausgeglichene Partie entwickelte sich nun zugunsten des SVM. Bei Weingarten ging offensiv in dieser Phase hingegen nur wenig. Trotzdem dauerte es bis zur 34. Minute, ehe der SVM seine optische Überlegenheit in Tore ummünzen konnte. Eine Flanke von Daniel Bösch fand Noah Gnandt, der das Leder aus kurzer Distanz zum 2:1 über die Torlinie drückte. Die Gäste wurden hierdurch nun wieder wach, machten offensiv Druck und hatten schnell Erfolg. Nach einer Flanke von Weingartens Marcel Bachhofer kam Patrick Onuoha zehn Meter vor dem Mietinger Gehäuse an den Ball. Leichtfüßig tanzte der Stürmer SVM-Torwart Nico Wiemer aus und machte den 2:2-Ausgleichstreffer (41.). Mit diesem Zwischenstand gingen die Mannschaften in die Halbzeitpause.

Noah Gnandt (r.) traf zwar zur zwischenzeitlichen Mietinger Führung, am Ende siegte aber Weingarten (am Ball Deepan Theivendrarajah). Foto: Foto: Volker Strohmaier

Die Mietinger starteten nach dem Wiederanpfiff mit einem Paukenschlag in die zweite Halbzeit. Ein Schuss von Robin Ertle aus 13 Metern traf allerdings nur den Pfosten, der Nachschuss von Noah Gnandt wurde von SVW-Keeper Burak Danisan meisterhaft pariert (46.).

Nur eine Minute später traf ein Abschluss von Mietingens Ben Rodloff wieder das Aluminium. Der SVM war in dieser Phase ein weiteres Mal optisch überlegen und so war es überraschend, dass Weingarten in der 56. Spielminute ein weiteres Mal zuschlug. Nach einer blitzschnellen Kombination im Mittelfeld fand der Pass in die Spitze Martin Bleile, der aus 16 Metern eiskalt das 2:3 machte.

„Der Gegentreffer in der zweiten Halbzeit hat uns zurückgeworfen“, sagte SVM-Trainer Rafael Mayer. Die Mietinger spielten hiernach bis zur Schlussphase einen einfallslosen und zu braven Fußball. Der SVW verließ sich hingegen weiterhin auf seine Stärken in der Offensive und legte nach. Zunächst traf Marcel Bachhofer nach einem Aufbaufehler in der Mietinger Abwehr aus 25 Metern das Tor – 2:4 (65.). Als Mietingens Dominik Burry eine knappe Viertelstunde später Martin Bleile im Strafraum am Trikot zog, entschied Schiedsrichter Daniel Eßwein korrekterweise auf Elfmeter. Bleile trat an und machte mit seinem dritten Tor das 2:5 (79.).

Für viele schien das Spiel endgültig entschieden, doch es wurde noch mal spannend. Eine Flanke von der rechten Seite fand Mietingens Christian Glaser, der aus elf Metern zum 3:5 einnetzte (84.). Kurz vor Abpfiff schlug Glaser ein weiteres Mal zu. Sein Schuss aus sieben Metern saß, doch es blieb beim Endstand von 4:5 (90.).

Die Stimmung beim SV Weingarten war nach dem Sieg ausgelassen. „Das war eine Riesenleistung. Wir haben einen dominanten Fußball gespielt und uns nicht vom Gegner beeinflussen lassen“, so Thomas Lupfer. Im Gegensatz dazu war die Enttäuschung den Mietingern ins Gesicht geschrieben. „Das ist ein rabenschwarzer Tag. Zu Hause dürfen wir nie fünf Tore kriegen, uns hat heute der Glaube gefehlt“, so Rafael Mayer.

 

Quelle: Schwäbische Zeitung

In Unterzahl wäre mehr drin gewesen

Ein unglücklicher Ausflug des Torwarts und ein Stellungsfehler in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit – das war am Sonntag ausschlaggebend für die Niederlage des SV Weingarten gegen den SV Ochsenhausen. Mit dem Auftritt seiner jungen Mannschaft konnte Weingartens Trainer Thomas Lupfer eigentlich zufrieden sein. Doch am Ende blieb der SVW in der Fußball-Landesliga auch am zweiten Spieltag ohne Punkt und Tor.

„Ihr seid einer mehr, wisst ihr das eigentlich?“, rief Ochsenhausens Trainer Thomas Przibille in der zweiten Halbzeit. Seine Mannschaft machte in der Tat nicht den Eindruck, als sei sie in Überzahl. „Das war zu wenig“, gestand Przibille am Ende ohne Umschweife. „Vorne sind wir zum Teil kläglich gescheitert.“ Als sich beim SV Weingarten gut 20 Minuten vor dem Ende der eingewechselte Joshua Stoll am Oberschenkel verletzte und der SVW nicht mehr wechseln konnte, waren die Ochsenhausener sogar zwei Mann mehr auf dem Feld. „Aber selbst da haben wir uns schwergetan“, kritisierte Przibille. „Respekt an Weingarten, das haben sie nach der Roten Karte gut gemacht.“

Lupfer war daher trotz der Niederlage nicht total unzufrieden. „Ich kann meinen Jungs keinen Vorwurf machen“, meinte Weingartens Trainer. „Meine blutjunge Mannschaft hat in Unterzahl gut verteidigt.“ Nur nach vorne ging beim SVW zu wenig. „Da hat mir ein bisschen die Galligkeit gefehlt“, sagte Lupfer. „Und die Bälle kamen nicht ins letzte Drittel.“

Früh sprach am Sonntagnachmittag auf dem Kunstrasen alles für den SV Ochsenhausen. Nach einem langen Ball kam Weingartens Torwart Ruben Hilebrand aus seinem Strafraum heraus, sein Kopfball missglückte allerdings völlig, dann bekam er den Ball an die Hand – Schiedsrichter Philipp Schlegel zückte die Rote Karte. Weingartens Trainer Thomas Lupfer und Markus Giuliani nahmen Malte Häußler vom Feld, Valentin Ruhdorfer kam ins Tor – und parierte den Freistoß von Alexander Ziesel gleich stark. „Jetzt erst recht!“, sagte Deepan Theivendrarajah zu seinen Mitspielern.

Weingarten machte es in Unterzahl gut – Ochsenhausen fehlte dagegen Tempo und Bewegung. Ziesel vergab eine gute Chance im Eins-gegen-eins gegen Ruhdorfer. Der Torwart parierte auch stark, als Weingartens Christoph Vossler unbedrängt Ziesel den Ball auflegte. Beim Konter hatte Martin Bleile dann den einzigen Torschuss für den SVW. Den Nackenschlag für Weingarten gab es in der Nachspielzeit. Kapitän Thilo Denzel spielte den Ball klasse in den freien Raum – die SVW-Verteidiger standen in dieser Situation nicht gut und Konrad Licht traf zum 1:0 für die Gäste. „Wir haben halt kaum Landesliga-Erfahrung“, sagte Lupfer. Damit meinte er nicht explizit diese Szene – als Sinnbild galt sie dennoch.

Während Ochsenhausen in der zweiten Halbzeit durch Ziesel und Lukas Niepel die Vorentscheidung fahrlässig liegen ließ, hätte sich Weingarten durch guten Kampf sogar einen Punkt verdient gehabt. Doch vorne hielt der SVW keine Bälle, auf das Tor der Gäste kam so gut wie kein Ball.

 

Knappe Niederlage: Der SV Weingarten (li. Marcel Bachhofer) verlor sein Heimspiel auf dem Kunstrasen gegen den SV Ochsenhausen (re. Stefan Bek) mit 0:1. (Foto: Thorsten Kern)

Quelle: Schwäbische Zeitung

Der SV Weingarten hat viel Qualität verloren

Beim Fußball-Landesligisten will eine junge Mannschaft den Klassenerhalt schaffen – Los geht es gegen Biberach

 

MERT CIPAN (FOTO: Rolf Schultes)

Weingarten – Ralf Wetzel ist Realist: „Wenn wir in dieser Saison den Klassenerhalt schaffen, wäre das großartig.“ Niemand braucht den Sportlichen Leiter des SV Weingarten extra darauf hinzuweisen: In der vergangenen Saison war der SVW mit zwei Siegen und drei Unentschieden auf klarem Kurs Richtung Bezirksliga. Die Corona-Krise sorgte letztlich für ein weiteres Jahr in der Landesliga. Jetzt hat die Mannschaft zudem weiter an Qualität verloren.

Ein Defensivtalent wie Francisco Afonso an die SG Baienfurt abgeben zu müssen, ist ein harter Schlag. Und man kann es drehen und wenden, wie man will: Qualität hatten Dumitru Muntean (zum SV Vogt) und Florin Muresan (zurück nach Rumänien) im Überfluss, auch wenn diese Qualität viel zu selten zum Tragen kam. Mit dem Weggang der beiden ist das Experiment mit Spielern aus höheren Klassen in Rumänien beim SVW beendet. Wetzel sieht da ganz pragmatisch das Positive: „Ab jetzt wird der SV Weingarten auf jeden Fall in der Fairnesstabelle nach oben klettern.“ Vor allem Muntean hatte mit langen Sperren nach Platzverweisen den Vereinsverantwortlichen den Schweiß auf die Stirn getrieben.Die Weingartener tun sich momentan sehr schwer, qualitativ adäquaten Ersatz ins Lindenhofstadion zu holen. Saikou Drammeh ist der „Toptransfer“ – er hat immerhin schon in der Landesliga beim FV Ravensburg II gespielt. Aber sonst sind es durchweg Perspektivspieler aus unteren Ligen, die sich jetzt beim SVW versuchen. Ein Großteil der Zugänge kam über Kontakte von Co-Trainer Christian Müller aus Oberzell. „Wir sind in einem Umbruch“, sagt Wetzel. „Unsere Ziele sind es erst einmal, Kameradschaft, Teamgeist und das Kollektiv zu stärken.“

Wetzel sieht die Mannschaft in diesem Bereich auf einem guten Weg: „Die Jungs haben im Pokal gegen den FV Ravensburg zwar ein 0:9 kassiert, aber sie haben sich zu keinem Zeitpunkt aufgegeben.“ Neben dem Oberligisten im Pokal hat sich der SVW für die Vorbereitungsspiele allesamt Bezirksligisten als Gegner ausgesucht – ganz bewusst keine Mannschaften aus höheren Ligen: „Die Spieler sollten sich keine Klatschen abholen, sondern konzentriert das umsetzen, was die Trainer mit ihnen einüben“, meint der Sportliche Leiter. „Sie sind zwar hin und wieder in einen Konter gelaufen – aber unterm Strich hat das schon sehr ordentlich funktioniert.“

Im Idealfall wächst um einen Stamm erfahrener Spieler wie Martin Bleile, Deepan Theivendrarajah, Mert Cipan und Tunc Albayrak herum ein neues Team mit jungen, hungrigen Talenten. Insbesondere Hadi Tfaily und Dorian Bardhi hat Wetzel dabei im Auge – die beiden kommen aus der eigenen A-Jugend: „Sie machen ihre Sache sehr gut.“ Ob das für die Landesliga reicht? „Die Chance ist begrenzt“, weiß Wetzel angesichts des verschärften Abstiegs. „Aber sie ist da. Unser Ziel muss es einfach sein, in der Hinrunde möglichst viele Punkte zu sammeln.“

Da ist der Samstag eine echte Standortbestimmung: Die Weingartener müssen um 15.30 Uhr beim FV Biberach ran – der Vorjahresdritte ist einer der Meisterschaftsfavoriten.

Zugänge: Bachhofer, Vossler, Malte Häußler, Stoll, Hildebrand (alle SV Oberzell), Bardhi, Tfaily (eigene Jugend), Wagner (SG Waldburg/Grünkraut), Soyudogru, Drammeh (FV Ravensburg), Lupfer (TSV Berg). – Abgänge: Weisser (SG Kirchheim), Stroe (TSV Opfenbach), Schmid (SV Reute), Kale (SV Mochenwangen), Muntean (SV Vogt), Muresan (Rumänien), Afonso (SG Baienfurt), Biesenberger (TSV Bodnegg).

Quelle: Fupa.net

Erste Runde WFV-Pokal

Am 12. August war es wieder soweit, der Fußball und die Zuschauer kehrten nach langer fußballfreier Zeit ins heimische Lindenhofstadion zurück.

In der 1.Pokalrunde kam mit der Oberliga Mannschaft des FV Ravensburg gleich ein Kracher und das nicht nur in sportlicher Sicht.

Die Corona Pandemie beeinflusst auch weiterhin das tägliche Leben und macht auch vor dem Fußball nicht halt. Die Entwicklung ist nicht vorhersehbar, jedoch steht der Schutz der Gesundheit über Allem;

rechtliche Vorgaben und Verordnungen müssen und mussten streng eingehalten werden.

So wurde ein spezielles Hygienekonzept und Verhaltensmaßnahmen erarbeitet und mit dem Betreiber, der Stadt abgestimmt.

Pünktlich um 19:00 konnte bei hochsommerlichen und schwülen Temperaturen der Ball rollen und das Spiel beginnen.

In der 1.Halbzeit hatte es der FV schwer Lösungsmöglichkeiten gegen die zwei gut organisierten Viererketten der Heimmannschaft zu finden. Dass trotzdem Tore fielen, musste sich der Oberligist auf die Fernschüsse seiner Spieler und ein Elfmetertor verlassen.

Die Vorgabe an das deutlich verjüngte und 2 Klassen tiefer spielende Team, war nicht nur hinten „rein zu stehen“ und den Laden „zuzumachen“, sondern „mitzuspielen, frech zu sein und Lösungsmöglichkeiten gegen den stärkeren Gegner zu suchen“ – so verteidigte mit viel Leidenschaft und gut aufeinander ab- und eingestimmt unser SVW um seinen Kapitän Delimar und konnte vereinzelte Nadelstiche setzen.

In der 2. Halbzeit schien es so, als ob der Trainerstab des FV Ravensburg die richtigen Worte gefunden hatten : das Spiel der Gäste wurde druckvoller und der mannschaftliche Unterschied erkennbar. Damit würden wir unseren Weingärtler Jungs um das Trainerteam Lupfer, Guliani, Müller unrecht tun – unsere Jungs spielten dagegen weiter munter mit und hielten die Ravensburger Offensive in Schach. Man erzielte aus einer Videobeweis würdigen Situation den Anschlusstreffer, der jedoch von dem gut leitenden Schiedsrichtergespann als Abseits gewertet wurde.

Nach dem doch deutlich verlorenen Spiel waren einige Spieler geknickt, doch die alte Fussballerweisheit passt sehr gut zum gestrigen Spiel :

wichtig ist nicht unsere Aufstellung – sondern unsere Einstellung

Als SV Weingarten bedanken wir uns bei den zahlreichen Fans und Zuschauern für Ihr Verständnis bei der Umsetzung der Hygienerichtlinien und bei der Stadt Weingarten für Ihr gutes konstruktives Miteinander in Ausarbeitung und Ausführung des Hygienekonzeptes.

Die aufmerksamen, besorgten Bürger, welche die Polizei gerufen haben – können sich gerne persönlich ein Bild davon machen, dass bei individueller und korrekter Umsetzung der Verordnung auch Fussball mit Zuschauern aktuell möglich ist.

Trotz 9:0 – Erst die zweite Halbzeit stellt Ravensburgs Trainer zufrieden

Das Spiel hat den einseitigen Verlauf genommen, der zu erwarten war. 9:0 gewann der Fußball-Oberligist FV Ravensburg am Mittwoch in der ersten Runde des Verbandspokals beim Landesligisten SV Weingarten. Doch mit dem Auftritt in der ersten Halbzeit war Ravensburgs Trainer Steffen Wohlfarth überhaupt nicht einverstanden. Weingartens Trainer Thomas Lupfer lobte trotz der klaren Niederlage die Moral seiner jungen Mannschaft.

Wie zuletzt der FV Ravensburg beim Pokal-Viertelfinale der vergangenen Saison sowie dem Testspiel der Frauen-Bundesligisten Freiburg und Bayern München musste auch der SV Weingarten einen großen Aufwand betreiben. Vor dem Stadion waren vier Stehtische aufgebaut, an denen die Besucher ihre Daten hinterlegen mussten. Überall gab es Abstandsmarkierungen, Absperrungen und Hinweise. Es ist eben derzeit nichts normal, auch wenn der Amateurfußball mit viel Aufwand einen Weg zu einer gewissen Normalität sucht.

Das gefällt nicht jedem. „Sowas geht gar nicht“, kommentierte ein Leser bei schwäbische.de. „Schulkinder sollen Abstand halten und dann dürfen 400 Leute in ein Stadion. Wo bleibt da das Landratsamt und unterbindet so was?“ Die Weingartener Helfer waren am Mittwochabend allerdings sehr aufmerksam. An der Seitenlinie waren verschiedene Zonen abgesperrt, zwischen den Zonen durfte nicht gewechselt werden. Zudem wurde innerhalb der Zonen auch darauf geachtet, dass die Zuschauer nicht zu nah nebeneinander sitzen.

Auf dem Platz musste natürlich kein Abstand gehalten werden, auch wenn der FV teilweise viel Platz hatte. Speziell bei Eckbällen hatte der SVW große Probleme. Die ersten beiden Ravensburger Tore fielen aus identischen Situationen: Eckball Burhan Soyudogru, Weingarten wehrte zweimal zu kurz ab, zweimal kam Felix Schäch an den Ball und traf aus knapp 20 Metern. Daniel Schachtschneider erhöhte per Elfmeter – Torwart Lukas Wagner hatte Samuel Boneberger gefoult – auf 3:0, ehe nach einer weiteren Ecke von Soyudogru zunächst Schachtschneider den Ball an die Latte köpfte und Felix Hörger das 4:0 erzielte. Dennoch war FV-Trainer Steffen Wohlfarth nicht immer zufrieden im Verlauf der ersten Halbzeit. „Mehr Bewegung, ihr steht alle auf einer Linie“, rief er zwischendurch aufs Feld. Auch nach dem Spiel ärgerte ihn der Auftritt in den ersten 45 Minuten noch. „Die erste Halbzeit war trotz des 4:0 eine Katastrophe“, meinte Wohlfarth. „Da ist uns wenig eingefallen.“

An der Weingartener Bank war Co-Trainer Markus Giuliani sehr aktiv. Auch die SVW-Spieler liefen viel. Beinahe wären ihnen der Ehrentreffer gelungen. Nach einem schönen Spielzug etwa eine Viertelstunde vor dem Ende traf Patrick Onuha – allerdings aus Abseitsposition. Und als sich Saikou Drammeh auf der rechten Seite durchsetzte, wehrte Ravensburgs neuer Torwart Daniel Geiselhart den Schuss von Sinan Birinci stark ab. In der zweiten Halbzeit war ansonsten der FV aber klar überlegen. „Da haben wir ein paar schöne Tore gemacht“, sagte Wohlfarth. Pascal Maier nach einem kurz ausgeführten Eckball von Soyudogru und Jona Boneberger vom Elfmeterpunkt erhöhten schnell auf 6:0. Felix Böning unterlief vier Minuten vor Schluss ein Eigentor aus 20 Metern. Dann kombinierte sich der FV stark in den Strafraum, Jona Boneberger traf zum 8:0. Den Schlusspunkt setzte Nicolai Placzek. Der neue Innenverteidiger des FV nahm den Ball aus 25 Metern direkt. „Der Auftritt hat mir trotzdem gefallen“, meinte SVW-Trainer Thomas Lupfer. „Sie haben Moral und Charakter gezeigt, aber wir haben noch viel zu tun.“

Felix Schäch schoss die ersten beiden Treffer beim 9:0-Sieg des FV Ravensburg gegen den SV Weingarten (re. David Endres). (Foto: Rolf Schultes)

 

Quelle: Schwäbsiche Zeitung

Der SV Weingarten trifft im WFV-Pokal auf den FV Ravensburg

In der 1. Runde des WFV-Pokals trifft der SV Weingarten auf den Nachbar FV 1893 Ravensburg.

Das Pokalspiel gegen den Oberligisten findet am Mittwoch, den 12. August 2020 um 19:00 Uhr im Lindenhofstadion statt.

Auch dieses Spiel wird im Rahmen der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg, nach dem Hygienekonzept des WFV und nach dem Hygienekonzept des SV Weingarten in Abstimmung mit der Stadt Weingarten durchgeführt.

Dies bedeutet, dass zu diesem Spiel maximal 400 Zuschauer zugelassen sind. Sollten diese 400 Eintrittskarten verkauft sein, müssen leider die Eingangstore geschlossen werden.

Da es keinen Kartenvorverkauf geben wird, bitten wir die Zuschauer frühzeitig im Stadion zu sein. Die Abendkassen werden gegen 17:30 Uhr geöffnet.

Die Zuschauer müssen außerdem im extra hierfür eingerichteten Bereich ihre Daten (Name, Adresse und Telefonnummer) hinterlegen. Dies dient, wie mittlerweile sicher bekannt ist, der Nachverfolgung von möglichen Infektionsketten.

Wir bitten alle Zuschauer sich an die entsprechenden Vorgaben zu halten, die Aushänge zu beachten und den Anweisungen des Ordnungspersonals Folge zu leisten.

Wir alle sind froh, dass endlich wieder der Ball vor Zuschauern rollen darf. Halten wir uns deshalb gemeinsam an die Regeln!

Der Eintritt kostet 8,- Euro, die ermäßigte Eintrittskarte gibt es bereits für 5,- Euro (Ermäßigung: Frauen, Rentner, Jugendliche über 16 Jahre, Bufdis, Studenten, Schwerbehinderte).

 

Wir wünschen allen Zuschauern ein tolles Pokalspiel und bedanken uns bereits im Voraus für das Verständnis und die Einhaltung der Hygienekonzepte.

 

Sicherlich wird es ein Spiel unter ungewohnten Bedingungen, trotzdem können wir uns alle freuen, dass auch im Lindenhofstadion wieder der Ball vor Zuschauern rollt.

 

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