Trainer Rainer Schmid fordert Leidenschaft ein

05.09.2017 – WEINGARTEN sz Rainer Schmid, der Trainer des Fußball-Landesligisten SV Weingarten, fordert von seinen Spielern im Lindenhofstadion (18 Uhr) nach dem schwachen Auftritt beim 1:3 in Weiler beim anstehenden Spiel gegen den SV Kehlen eine klare Leistungssteigerung.

Beim 0:5 gegen den TSV Berg war der SV Kehlen vergangenen Samstag chancenlos. Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der SVK davor gut in die Liga gestartet ist. Trainer Michael Steinmaßl und sein Team haben ihre beiden Auswärtsspiele in Eschach und Oberzell gewonnen und standen auch gegen Heimenkirch kurz vor einem Sieg, ehe die Partie wetterbedingt abgebrochen wurde. Das Spiel wird kommenden Mittwoch um 18 Uhr wiederholt – die Kehlener hängen also gleich noch eine weitere Englische Woche hintendran.

Der SVK hat in Weingarten durchaus etwas gutzumachen: Sowohl in der zweiten Runde des Pokals als auch im letzten Liga-Spiel im Lindenhofstadion gab´s ein 0:4. Der Sieg im Pokal ist für Weingartens Trainer Rainer Schmid allerdings Schnee von gestern – und auch vom 0:5 der Kehlener gegen Berg will sich der Coach nicht blenden lassen: „Wir haben doch selbst im Pokalspiel erlebt, was Berg für Qualität in seinem Kader hat.“

Und etwas gutzumachen hat auch der SV Weingarten: Schmid war in seiner Kritik am Auftritt seines Teams am vergangenen Samstag nach dem Schlusspfiff in Weiler gar nicht zu bremsen. Direkt nach dem Spiel kündigte der Coach personelle Konsequenzen an – und die soll es jetzt auch geben, „selbst wenn wir im Moment auf dem Zahnfleisch daherkommen, was den Kader anbelangt.“ Klartext in der Analyse der Klatsche und Klartext mit Blick auf die Partie gegen Kehlen – das stand am Beginn und am Ende der Trainingseinheit am Montag.

Was der Trainer von seinem Team sehen will, lässt sich in einem Wort zusammenfassen: „Leidenschaft.“ Und was ist, wenn das Team die geforderten 90 Minuten harte Arbeit im Spiel gegen Kehlen tatsächlich auf den Rasen zaubert? „Dann ist die Weingarten-Rainer-Schmid-Welt wieder in Ordnung.“

 

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