Deutliche Heimniederlage gegen Rottenburg

Die vierte Niederlage im vierten Spiel kassierte die U17 des SVW im Heimspiel gegen den FC Rottenburg. Drei Tage nach der knappen Niederlage in Zimmern sollte nun endlich etwas Zählbares herausspringen, dementsprechend engagiert begannen die Schützlinge der Trainer Simon Peli und Sascha Dettler. Rottenburg war aber defensiv gut organisiert und machte es den Welfenstädtern schwer, Chancen herauszuspielen. Nach einem Weingärtner Eckstoß ging es plötzlich sehr schnell, Rottenburg konterte über links und schloss den sehenswerten Angriff zum 0:1 ab. Der SVW drängte, aber vorne fehlte die Durchschlagskraft und immer wieder schlichen sich individuelle Fehler ins Spiel ein. Rottenburg war beweglicher, ließ den Ball geschickt laufen und kam durch einen Fernschuss kurz vor der Pause zum 0:2.

Auch nach der Pause dasselbe Bild. Weingarten war bemüht, aber nicht in der Lage, die geschickt agierenden Neckarstädter in Gefahr zu bringen. Diese wurden nun immer sicherer und kamen in der Folgezeit zu drei weiteren Treffern zum Endstand von 0:5.

Eine klare Niederlage gegen starke Rottenburger, die auf Platz zwei kletterten. Das Spiel machte wiederum deutlich, wo es beim SVW im Augenblick noch fehlt. Der Kader ist einfach zu dünn, es fehlen jedes Mal drei bis vier Spieler, und die meisten der Jungs haben vorher noch nie in höheren Jugendligen gespielt. Und wenn man dann nach Fehlern in Rückstand gerät, fehlen oft die spielerischen Mittel, um die taktischen Maßgaben der Trainer umzusetzen. Viel Arbeit für die nächsten Wochen, und am Dienstag gehts zum SSV Reutlingen, der natürlich auch den Anspruch hat, ganz vorne in der Verbandsstaffel mitzuspielen.

Es bleibt nur zu hoffen, dass man einmal komplett antreten kann und dass sich das Training der letzten Wochen bald einmal positiv, in Form von Punkten, bemerkbar macht. Kopf hoch Jungs, weiter an euch arbeiten, dann gibts bald die ersten Punkte.

 

Tore: 0:1 (17.), 0.2 (36.), 0:3 (58.), 0:4 (61.), 0:5 (65.)

Aufstellung: Dominik Hagel, Markus Kungel, Simon Mürter, Robin Olschewski, Felix Amann (14. Hadi Tfaily), Goncalo Cardoso Soares (41. Fabio Diana), Luis Halder, Pius Genschow, Elio Kölsch (61. Lukas Zweifel), Stefan Rundel, Sercan Elmas.

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